Endlich Sonne im Maiwald

In der Morgensonne leuchtendes Grün der Buchen
In der Morgensonne leuchtendes Grün der Buchen

Die Morgensonne bringt heute wunderbares Licht in den Wald. Der Himmel ist tiefblau und strahlend weiße Wolken ziehen mit dem Wind von Westen nach Osten.

Am Waldrand empfängt mich,wie üblich, eine Grasmücke mit großem Spektakel. In den Fahrrinnen der Forstmaschinen hat sich ein Biotop entwickelt.

Es ist immer wieder überraschend wie sich solche Kleinbiotope so schnell im Frühjahr entwickeln. Der Boden ist hier tonig und scheint undurchlässig genug zu sein. Das Wasser steht hier schon seit Wochen, während an anderer Stelle schon mehrfach Gräben und Mulden ausgetrocknet sind.

  

Das Laub der Hainbuchen ist schon ausgereift und sehr dunkel. Die Buchen stehen noch in hellem Grün. Die Belaubung ist aber voll entfaltet und nur wenig Licht dringt nunmehr bis auf den Waldboden.

Seit Wochen warte ich auf den Ruf des Pirols, erst heute ist er am gewohnten Standort in der Nähe des Waldweihers zu hören und sogar auf einer mächtigen, abgestorbenen Eiche sitzend zu sehen.

Eine Horde Wasserfrösche beeindruckt mich am Ufer des Weihers mit einer Vorführung im Synchronspringen. Ein paar Frösche quaken und ein Blässhuhn fliegt ab.  Der Wasserknöterich hat sich bis weit in den vorderen Bereich der Wasserfläche ausgebreitet.

 

Ich ziehe weiter hinaus aus dem Wald in die Grasfluren zu den Obstbäumen um noch eine Studie von Licht und Schatten in den Baumkronen zu zeichnen.