Ein Waldrand Ende Mai, Acrylmarker Zeichnung

Waldrand Ende Mai, Baumkronen mit Laub, Zeichnung mit Acrylmarker
Waldrand Ende Mai, Baumkronen mit Laub, Zeichnung mit Acrylmarker

Das Laub der Waldbäume ist schon voll entwickelt. Das Grün der Blätter hat aber noch nicht den typischen einheitlichen, dunklen Grünton der Sommerwälder angenommen. Immer noch ist hier und da helles Maigrün zu sehen.  Von einem Feldweg, aus einigen Hundert Metern Entfernung sind einzeln Blätter nicht mehr zu unterscheiden. An dieser Zeichung habe ich an zwei Tagen mit wenig Sonne gearbeitet, harte Schatten waren daher nicht zu sehen.

 

Wie bei den meisten Waldrändern heutzutage wächst der Wald unmittelbar bis auf die Grenze zur landwirtschaftlich genutzten Fläche. Da ist kein Platz mehr für Hecken, Sträucher und Staudenfluren, die natürliche Abgrenzung von Wald zur freien Landschaft. Dort, wo sich Hecken bilden, werden diese nicht lange toleriert, sondern gnadenlos abgeschnitten und dies immer wieder bis nichts mehr nachkommt. Das ist einer der Gründe, warum man bei uns kaum noch Schmetterlinge in der freien Landschaft antrifft.