Studien einer ausgewachsenen Kiefer und der Kiefernrinde

Zeichnung einer ausgewachsenen Kiefer mit Stamm und Baumkrone, Tinte auf Papier
Zeichnung einer ausgewachsenen Kiefer mit Stamm und Baumkrone, Tinte auf Papier

Kiefern werden bevorzugt auf trockenem, sandigem Boden gepflanzt. Bei uns findet man die Kiefer meistens in Mischung mit Laubbaumarten auf trockenen Kuppen oder Hängen.

Die Rinde der Kiefer wird vom oberen Stammende her nach unten immer gröber. Man kann eine regelrechte Zonierung beobachten.

 

Am Stammfuß findet man bei alten Kiefern die schöne borkige Rinde, aus der wir als Kinder  kleine Boote geschnitzt haben. Moose besiedeln in der Regel nur die Wurzelanläufe. Typisch sind die am Stamm verteilten Stummel der aus Lichtmangel abgestorbenen Ästen.

 

 

Die Baumkrone der Waldkiefer (Pinus silvestris) setzt im Waldbestand meist erst sehr hoch am Stamm in der oberen Baumkronenregion an und besteht meist aus einer begrenzten Anzahl von mehr oder weniger waagerecht abstehenden Hauptästen, die am Ende verzweigen und oft nach oben gebogenen sind.

 

Als Lichtbaumart reagiert die Kiefer stark auf Lichtreize und damit insbesondere auf die Konkurrenz von Laubbäumen.  Äste wachsen daher oft auch in Anpassung an benachbarte Bäume in gewundenen, Schlangenlinien. An dem gezeichneten Beispiel kann man sehen, wie der Baum die asymmetrisch entwickelte Krone durch leichte Neigung des Stammes zu einer Seite ausbalanciert.

 

Baumstamm einer Kiefer, farbige Skizze der Rinde und Wurzelanläufe,Acrylmarker auf Papier
Baumstamm einer Kiefer, farbige Skizze der Rinde und Wurzelanläufe,Acrylmarker auf Papier